
Die Gegenargumente sind abgesicherte Fakten, welche durch die verschiedenenFachuntersuchungen, Verkehrschätzungen, Verkehrsprognosen, unter anderem derStadtverwaltung selbst, Und Verkehrsgutachtern abgesichert sind.
Argumente der Nordtangenten-Befürworter / Gegenargumentation
Die Stadtteile werden aufgewertet .. Ø Mit was? mit Verkehr? Das Gegenteil ist der Fall. Es werden Infrastrukturen zerstört, Stadtteile abgeschnitten, Schulwege unterbrochen, massive Gesundheitliche Belastungen. Die Stadtentwicklung nachhaltig negativ beeinflusst und Naherholungsgebiet zerstört.
Wir werden doch nur Teile realisieren..Ø Der OB fordert bereits heute den gesamten Durchbau der Trasse einschließlich Hardtwalddurchstich.
Die Nordtangente hat nur örtlichen Erschließungsfunktion... Ø Dieses Argument ist völlig falsch, warum wurde dann ein AB Anschluss A5 im Osten gebaut und warum ist ein AB Anschluss in der Pfalz zur A65 vorgesehen? Die Information an die Bürger erfolgt nur scheibchenweise, sind mangelhaft, die Ziele werden nicht genannt. Die NT in der Gesamtheit ist eine Trasse von überregionaler, europäischer Bedeutung.
Die Nordtangente berührt KA nur im Norden.. Ø Offenbar zählt der OB die nördlichen Stadtteile nicht zu KA, sie wurden ja auch erst jüngst eingemeindet. Die Trasse durchschneidet KA quer, schon der Name ist deshalb eine massive Verharmlosung der Tatsachen.
Verkehrsentlastung der nordwestlichen Stadtteile .. Ø Nach den Verkehrsuntersuchungen der Stadtverwaltung werden die nordwestlichen Stadtteile mehr anstatt weniger belastet. Dies gilt für Mühlburg, Nord-West-Stadt, Nordstadt, Neureut und Knielingen, Waldstadt, Hagsfeld und Rintheim. Weitere werden nachteilig betroffen.
Notwendigkeit einer innerstädtischen Ost-Westverbindung .. Ø Die bestehenden Straßensysteme sind ausreichend. Es bestehen auf den Ost-West Verbindungen keine Staus. Für was brauchen also brauchen wird nördlich eine Verbindung bei stagnierenden Verkehrsaufkommen.
Der Verkehr nimmt ständig zu… Es ist inzwischen durch das Bundes– und die Landesverkehrsministerien bestätigt, dass der PKW Verkehr abnimmt. Nach Jahren der Stagnation kann nun sicher gesagt werden, dass die Zulassungszahlen rückläufig sind. Der Schwerlastverkehr auf den deutschen Straßen nimmt jedoch zu. Hier schließen sich die Transitstrecken quer durch Deutschland. Solche Verkehrsadern haben aber nichts in einer Großstadt verloren.
Bessere Innerstädtische Anbindung.. Ø Die Stadtteile sind hervorragend angebunden es besteht kein Bedarf. Nach dem 4 spurigen Ausbau der Neureuter-Straße ist auch die Nord-Süd Achse bestens geschlossen. Auch hier ist das >Gegenteil der Fall. Beim Bau der Nordtrasse würde z.B. auch die Achse Rheinhold-Franck-Str. Massiv an Verkehr zunehmen.
Die Südtangente wird entlastet.. Ø Eines der falschesten Argumente, um frühere schlechte Entscheidungen gleich mit zu reviedieren. Die Südtangente wird nach der Rheinbrücke -also Knielingen weniger als 10% entlastet. Weiter nach Osten wird die Entlastung marginal, in Bulach bereits nicht mehr merklich.
Zweite Brücke ist notwendig wegen Sanierung der alten Rheinbrücke... Ø Dies ist eines der Haupteinstiegsargumente in die NT. Eine Sanierung kann kein Neubau begründen. Mehrfach wurden vom Gemeinderat detaillierte Gutachten verlangt aber bisher nicht in Auftrag gegeben. Wenn eine Sanierung jetzt begonnen wird, bestätigt der sachverständige Verkehrsgutachter H.P Kleemann, kann eine Sanierung ohne Vollsperrung in Ruhe durchgeführt werden. Überall auf der Welt werden Brücken saniert – ohne Neubau, einige baugleiche davon in Deutschland. Beispiel Neuenkamper Rheinbrücke sie wird derzeit ohne Vollsperrung saniert, baugleich – sogar größer und mehr Verkehrslast.
Wir bauen die 2.Rheinbrücke nur bis zur B10, Südtangente ….oder bis zur B36... Ø Dies ist die neueste Idee und ein Widerspruch in sich, wo doch die Südtangente überlastet sein soll. Wie lange dauert es bis dann die gesamte Nordtangente gefordert wird? Gleiches gilt auch für die B36 die innerorts auch wieder auf die B10 führt.
Der Bund bezahlt die Nordtangente... Ø Der Bund hat mehrfach klargestellt, dass er für die Nordtangente Mitte, West und Teile von Ost nicht der Baulastträger ist. (Siehe Fernstraßenbaufinanzierungsgesetz). Auch die Aufnahme im Bundesverkehrswegeplan ist keine Garantie für eine Finanzierung sondern nur eine Absichtserklärung und die Folge einer Linienplanung.
Hagsfeld -Entlastung durch die Nordtangente.. Ø Nach den Zahlen wird Hagsfeld nicht entlastet sondern nur anders belastet, beim Weiterbau der NT massiv belastet. Deshalb muss mit der NT Ost an der Haid-und-Neustr. schluss sein. Der Ausbau reicht dann zweispurig. LKW müssen heraus nicht herein sondern heraus - Richtung A5 geführt werden. Der Bebauungsplan sollte zurück geführt werden. Die Industrie hat nur Interesse an einem Autobahnanschluss und der ist realisiert. Eine entlastende Südumfahrung von Hagsfeld reicht 2 spurig völlig aus.
Verkehrsüberlastung der bestehenden Rheinbrücke.. Ø Die Rheinbrücke ist nicht überlastet die Kapazität liegt derzeit in Spitzenzeiten bei ca.80%. Im übrigen ist eine Mehrbelastung durch den Fernverkehr spürbar, Mautpreller usw. Es muss eine überregionale Verkehrslenkung eingerichtet werden.
Die Staus auf der Rheinbrücke müssen weg.. Ø Die Staus entstehen insbesondere auch durch die Reduzierung der Fahrspuren und Einfädelungen (Karlsruher Pförtner). Die Fahrzeuge fahren hier regelrecht in eine Staufalle. Es müssten endlich die vom Gemeinderat empfohlenen Änderungen umgesetzt werden. Auch die Ausweitung der VBK Tarikzone nach Wörth würde weniger Pendler, welche ihr Auto in Knielingen abstellen, nicht auf die Brücke zwingen.
Die westliche NT ist nur zweispurig vorgesehen .. Ø Die vorgesehene Trasse bietet genug Raum für weitere Ausbauten. Im übrigen ist die neue Rheinbrücke vierspurig vorgesehen, der A5 Anschluss in Hagsfeld ebenfalls 4spurig. Warum sollte dies Sinn machen wenn zwischendurch zweispurig verfahren wird?
Ein Ausbau erfolgt in Tieferlage und mit Lärmschutzwänden .. Ø Dies wurde von der Stadtverwaltung aus Kostengründen bereits abgelehnt. Im übrigen sind auf der Gesamtstrecke viele Verkehrsknoten (8-9) die jeweils mitten in den Wohngebieten ebenerdig angeschlossen werden müssen.
Ein Ausbau erfolgt in Tunnellage .. Ø Wie vor. Unbezahlbar. Einstiegsflop und Beruhigungspille für Leichtgläubige. Nicht ernsthaft zu diskutieren da unbezahlbar.
Ein Hardtwalddurchstich kommt sehr viel später.. Ø Der Einstieg in die Trasse ist die wesentliche Entscheidung dieser Zeit. Die Rheinbrücke begründet bereits heute den Durchbau.
Die Realisierung der NT dauert noch viele Jahre .. Ø Soeben wurde mit der Eröffnung des Autobahnanschlusses KA-Nord in Hagsfeld der Einstieg gemacht . Wir sind auch unseren Kindern und den späteren Zeiten verpflichtet.
Schaffung von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen ..Ø Dieses Argument hat sich bereits an anderen Standtorten als falsch erwiesen. Und wo sollten die Standorte der Firmenansiedelungen denn sein? Womöglich auch mitten oder bei den Wohngebieten?Straßen schaffen keine Arbeitsplätze, sie zerstören vielmehr Lebensraum und machen Menschen krank.Wir müssen die nördlichen Stadtteile auch belasten, wie die an der Südtangente..Ø Damit verrät Herr Rüssel sein wahres Gesicht, unseriös mit Nöten anderer Stimmen fangen. |
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Ständig hört und ließt man die wildesten Argumente und Spekulationen zum Thema Nordtangente. Davor machen nicht mal sog.Experten halt. Auch einige Parteien interessieren sich mehr für wirkungsvolle Auftritte als für die Wahrheit.
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