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Der Arbeitskreis ist eine Gruppe von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, welche sichfür den Erhalt ihrer lebenswerten Stadt Karlsruhe ohne Nordtangente einsetzen. Koordinator Klaus Bluck |
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Mail: mail@nordtangente.net |
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Was ist die Nordtangente? |
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Was ist die Nordtangente? Normalerweise ist Norden nördlich von etwas und eine Tangente berührt etwas am äußersten Rande. Aber: Die Nordtangente in Karlsruhe wird eine Schnellstraße welche die quer durch Karlsruher Wohn- und Erholungsgebiete verlaufen soll! Schon der Name ist deshalb irreführend und eine Verharmlosung der Tatsachen! Nach jetziger Planung verbindet die Nordtangente mit der zusätzlichen Rheinbrücke im endgültigen Ausbau die A5, die A8 und die B36 auf badischer Seite mit der B10, der B9 und der A65 in Rheinland-Pfalz. Es entsteht damit eine Schnellstraße von überregionaler, europäischer Bedeutung.
Schluss mit Fehlinformation der Bürger! Seit Monaten werden alle (un-)möglichen Verkehrs-Horrorszenarien aufgestellt. Einmal will der Karlsruher Oberbürgermeister einen baldigen Ausbau der gesamten Nordtangente mit Hardtwalddurchstich und zusätzlicher Rheinbrücke. Dann reicht es plötzlich, wenn nur eine solche Brücke gebaut werden soll und diese in Knielingen an die bestehende B10 (Südtangente) angeschlossen wird – eine Nordtangente sei so nicht notwendig. Argumentation der Beliebigkeit! Dann wieder heißt es, die Südtangente sei überlastet – was also doch eine umgehend zu bauende Nordtangente verlange …! (?) Und regelmäßig kommt die Aussage, wegen der Sanierung der bestehenden Rheinbrücke müsse eine neue Straßenbrücke gebaut werden. Fehlerhaftes ROV in Rheinland-Pfalz! Gleichzeitig wird in der Südpfalz ein Raumordnungsverfahren (ROV) durchgeführt, das die dortigen Straßenführungen, die Brücke und die Verträglichkeiten überprüfen soll. Im Schnellverfahren wollte der Karlsruher OB dieses ROV vom Gemeinderat bestätigen lassen. Doch Stop! Hier gab und gibt es Widerstand. Der Gemeinderat stoppte ein positive Bestätigung! Die vorliegenden Informationen und Begründungen wurden von der breiten Mehrheit des Karlsruher Gemeinderates nicht akzeptiert. In einem umfangreichen Gutachten haben die Verbände und Bürgerinitiativen inzwischen das ROV überprüfen lassen. Es hat sich bestätigt: Das Verfahren weist massive Fehler auf. Wichtige Untersuchungen wurden nicht durchgeführt, Verkehrszahlen falsch berechnet, Verkehrsentwicklungen falsch interpretiert und wesentliche Erkenntnisse nicht einbezogen. In der Pfalz sind zusätzliche Straßen geplant! Was nicht gesagt wird: Die Tatsache, dass die Straßen in der Pfalz nicht ausreichen, um die Verkehrsströme, welche durch die zusätzliche Verbindung entstehen würden, aufzunehmen! Auch hier sind weitere Straßenbauten und 4-spurige Ausbauten notwendig. Von einer Entlastung kann also auch hier nicht die Rede sein. Die Realität: Rückläufige Verkehrsentwicklung! Erstmalig entwickeln sich die Verkehrszahlen nach einigen Jahren der Stagnation rückläufig. Höhere Benzinpreise und rückläufige Bevölkerungsentwicklung sowie immer mehr ältere Bürger bewirken künftig keine Zunahme des Pkw-Verkehrs. Dies belegen Experten und seriöse Studien. Andere intelligente, den Bevölkerungsentwicklungen angepasste Verkehrssysteme und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs werden gebraucht. Vollsperrung der Rheinbrücke bei Sanierung? Die bestehende Rheinbrücke muss in 10 bis 15 Jahren saniert werden. In Deutschland gibt es viele baugleiche Brücken, die saniert werden und wurden. Bei keiner dieser Brücken wurde eine Ersatzbrücke daneben gebaut und auch keine dauerhafte Vollsperrung durchgeführt. Umfang und Dauer der Sanierung werden trotz mehrerer gemeinderätlicher Anfragen nicht genannt. Stattdessen baut die Straßenverwaltung das unseriöse Angstszenario auf, die Brücke müsse über viele Monate gesperrt werden. Verzögerung als Taktik! Mehrere Verkehrsexperten und Sachverständige haben bestätigt, dass eine Sanierung der Rheinbrücke umgehend erfolgen sollte. Dies verhindere die Vollsperrung wegen möglicher massiver Schäden. Es ist Falsch eine Sanierung weiter zu verzögern. Hier entsteht der Eindruck als sei die Verzögerung der Sanierung Mittel zum Zweck. Zum Zweck der Notwendigkeit eine zweite Brücke zu fordern. Die Nordtangente und die zusätzliche Rheinbrücke lösen also keine Probleme: Sie sind das Problem!
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